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Lea Nienhaus ist studierte Sozialpädagogin und seit August 2017 als Schulsozialarbeiterin am Gymnasium Georgianum Vreden mit einem Wochenumfang von 19,5 Stunden tätig.

Schulsozialarbeit ist eine ergänzende Form der Jugendhilfe an Schulen. Das primäre Aufgabenfeld liegt in der Beratung von Schülerinnen und Schülern, Eltern sowie auch Lehrkräften in Problem – und Krisensituationen. Des Weiteren vermittelt Schulsozialarbeit Kontakte zu weiterführenden Institutionen der Kinder – und Jugendhilfe wie dem Jugendamt, Caritas etc. Ebenfalls leistet Schulsozialarbeit Unterstützung bei präventiven Projektarbeiten. Das Aufgabenfeld der Schulsozialarbeit wird an dieser Schule neu aufgebaut und sich im Laufe der Zeit entwickeln. Teil der Aufgabe wird die Begleitung der Kinder und Jugendlichen mit inklusivem Kontext sein.

Haben Sie Fragen oder Anregungen, melden Sie sich gerne.

 

Büro der Schulsozialarbeit
Lea Nienhaus (Bachelor of Social Work)
Raum 221
Telefonnummer: 02564/9683635
Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Montag
07.30 – 13.00 Uhr
Dienstag
08.00 – 13.30 Uhr
Mittwoch
/
Donnerstag
07.30 – 12.00 Uhr
Freitag
07.30 – 12.00 Uhr

Als „Muttersprache“ bezeichnet man die Sprache, die ein Mensch als Kind von seinen Eltern bzw. der Mutter (daher der Name) erlernt. „Förderung“ meint die Unterstützung einer Sache. Die „Muttersprachliche Förderung am GGV“ umfasst daher alle unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Möglichkeiten, die das Georgianum zur Sprachförderung in der Muttersprache seiner SchülerInnen anbietet. Da die Muttersprache des Großteils der SchülerInnen des GGVs die deutsche Sprache ist, trägt das Unterrichtsfach „Deutsch“ einen großen Anteil an der muttersprachlichen Förderung. Aber auch alle anderen (vornehmlich deutschsprachigen) Fächer des Georgianums tragen zur muttersprachlichen Förderung der SchülerInnen bei. Die wichtigsten Grundlagen im Umgang mit der eigenen Muttersprache sind die drei Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Sprechen. Im Folgenden werden die Bereiche erläutert, in denen Muttersprachliche Förderung am GGV realisiert wird:

Lesen – der Schlüssel zur Welt

Die Lesekompetenz ist die grundlegende Kompetenz, die Schülerinnen und Schüler erwerben. Sie stellt den Schlüssel zur Teilnahme am öffentlichen Leben, zum schulischen Erfolg auch im Umgang mit modernen Medien und zum Erreichen persönlicher Ziele dar. Lesen ist ein sehr komplexes Handeln. Verstehendes Lesen erschließt systematisch und methodisch gelenkt den Sinn des Textes; reflexives Lesen hebt die Mehrschichtigkeit und Symbolhaftigkeit des Textes hervor, während kritisches Lesen die Urteilsfähigkeit ausbildet. Von zentraler Bedeutung ist aber auch das genussvolle Versinken in die Lesewelt, die „schmökernde“ Begegnung mit dem Lesestoff. Das Gymnasium Georgianum fördert durch unterrichtliche Maßnahmen im Leitfach Deutsch und in allen weiteren Fächern sowie durch vielfältige zusätzliche Angebote die Lesekompetenz seiner Schülerinnen und Schüler.

Darüber hinaus bietet das Lesen Anknüpfungspunkte, die Stärken, Begabungen und Talente jedes Einzelnen zu erkennen und zu fördern, damit jeder seine Schulzeit erfolgreich erleben und seine Persönlichkeit entfalten kann.

Lesepass

Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen erwerben einen Lesepass, der sie als informierte und kundige Leser ausweist.

Besuch der Buchhandlung

Jährlich zum Welttag des Buches (am 24. April) besuchen die 5. Klassen die ortsansässige Buchhandlung und erhalten dort ein Buchgeschenk.

Schülerbücherei  

Romane, Sachbücher, Nachschlagewerke oder fremdsprachige Bücher: Die Schulbücherei hat für jeden das richtige Buch. Und wer einfach nur schmökern möchte oder ein ruhiges Plätzchen in den großen Pausen oder über Mittag sucht, die Schulbücherei freut sich über jeden Leser am Georgianum.

Schülerbüchereiteam

Wer in der Schülerbücherei nicht nur lesen, sondern diese auch aktiv mitgestalten möchte, kann Mitglied im Schülerbüchereiteam werden. Die Aufgaben in der Schülerbücherei, die von interessierten, verantwortungsbewussten SchülerInnen übernommen werden können, sind vielfältig: die Ausleihe vorbereiten und durchführen, Bücher inventarisieren, etikettieren, einsortieren und pflegen, Regale, Aushänge und die Vitrine gestalten uvm.  Durch die Möglichkeit der Mitarbeit im Schülerbüchereiteam stärkt das Georgianum das  Verantwortungsbewusstsein und fördert den engagierten Einsatz mit- und füreinander.

Besuch der öffentlichen Bücherei Vreden

Jährlich besuchen die 6. Klassen die ortsansässige öffentliche Bücherei und erhalten dort eine spielerische Führung durch den wichtigen außerschulischen Ort der Leseförderung und Kooperationspartner des Georgianums.

Förderkurse  

SchülerInnen ausländischer Herkunft oder mit Auffälligkeiten im Bereich Lesen und Rechtschreiben erhalten nach Empfehlung der Fachlehrer gesonderten Förderunterricht.

Lesewettbewerbe  

Jährliche Lesewettbewerbe in Deutsch und Plattdeutsch, aber auch in Fremdsprachen (Französisch) bieten den Jungen und Mädchen Möglichkeiten, interessante Bücher und ihre Lesefähigkeit einem Schulpublikum vorzustellen.

Autorenlesungen  

In jedem Jahr lädt das Gymnasium in Zusammenarbeit mit der Öffentlichen Bücherei Vreden einen namhaften Autoren ein, der den siebten Klassen aus seinem Werk vorliest und Fragen zu seinen Büchern und dem Schreiben beantwortet.

Zeitungsprojekte  

Durch die Möglichkeit, an verschiedenen Projekten rund um Zeitungen (z.B. ZeitungsZeit NRW) und Zeitschriften (z.B. Zeitschriften in die Schulen der Stiftung Lesen) teilzunehmen, leistet das Georgianum in ausgewählten, interessierten Klassen und Kursen einen Beitrag zur Medienerziehung.

Schreibwettbewerbe

Im Rahmen verschiedener Schreibwettbewerbe (z.B. Begegnung mit Osteuropa, Aktionen der Kulturvereine im Westmünsterland oder der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft) können interessierte SchülerInnen ihre Kreativität schriftlich ausleben. In den letzten Jahren waren UnterstufenschülerInnen des Georgianums erfolgreich in Schreibwettbewerben zu den Themen Fabeln, Otfried Preußler und Kroatien. Auch Oberstufenschülerinnen gewannen mit ihren Schreibbeiträgen im Rahmen der „Jungen Literaturtage Westmünsterland“ Preise – so wurde die Geschichte einer Schülerin zum Thema „Was ist mir fremd?“ im Radio WMW gesendet, die Geschichte einer anderen Schülerin zum Thema „Reise ins Ungewisse“ wurde verfilmt (www.diefremdeinmir.de).

Sprechen

Durch das Projekt Jugend debattiert lernen die SchülerInnen des Georgianums das freie, anschauliche und präzise Reden, das Finden und Vertreten eines eigenen Standpunktes und das aufmerksame Zuhören und aufeinander Eingehen. So fällt es leichter, gegensätzliche Meinungen auszuhalten und Streit mit Worten beilegen zu können.

Schreiben

SchülerInnen, die als Redakteur und Journalist praktische Erfahrungen sammeln möchten, können Schulerlebnisse schriftlich reflektieren und in Printmedien (z.B. Schulschrift) oder neuen Medien (z.B. als Homepageartikel) veröffentlichen.

Theater

Das Georgianum bietet seinen SchülerInnen die Möglichkeit, die Welt auf der Bühne zu entdecken: in der Theater-AG der Unterstufe, im Rahmen der Inhalte des Deutsch- und Fremdsprachenunterrichts aller Jahrgänge, durch die Literaturkurse der Oberstufe sowie weitere Besuche professioneller Theatervorführungen in der Aula des GGVs (z.B. jährlicher Besuch des White horse theater).

„Gute gesunde Schulen stärken das Wohlbefinden und die Gesundheit der Lehrenden und Lernenden. Hierfür betrachten sie Gesundheit weder als eine Zusatzaufgabe noch nur als eines der Ziele unter den gesetzlich vorgegebenen Bildungs- und Erziehungszielen. Vielmehr machen sie sich die Wechselwirkungen zwischen Gesundheit und Bildung systematisch zunutze und integrieren die Gesundheitsförderung in die Schulentwicklung. Daher erreichen sie mit Wohlbefinden und Gesundheit eine gute Schulqualität.“ (www.schulentwicklungspreis.de)

Auch das Gymnasium Georgianum hat es sich zur Aufgabe gemacht, fächer- und jahrgangsüber-greifend die psychische und physische Gesundheit aller am Schulleben beteiligten Menschen in den Blick zu nehmen – und das in ganz unterschiedlichen Bereichen, wie die Vielzahl der nachfolgenden Angebote deutlich macht.

  • Gesundheit

Gesundes Frühstück/Klasse 5 (Sandra Lammers)
Bauernhofbesuch/Klasse 5 (Sandra Lammers in Kooperation mit den Landfrauen Vreden)
Abenteuerjungs/Klasse 6 ( Sandra Lammers in Kooperation mit dem Jugendwerk Vreden)
Erste Hilfe AG/ ab Klasse 8 (Sandra Lammers/Eva Schultewolter in Kooperation mit dem DRK Vreden)
Streitschlichter/Klasse 7 bis Q2 (Sandra Lammers/Astrid Lanvermann)
Drogenprävention/Klasse 9 (Diethard Wiengarn)
Lehrergesundheit/CopSoq (Sandra Lammers)
Pädagogische Vortragsreihe für Eltern: LifeKinetik/Referent: Rene Wienen (Organisation hier: Sandra Lammers)

  • Bewegung

Milchcup NRW/Klasse 5 (N.N. in Kooperation mit MilchNRW)
Milchparkour/Klasse 7 (Sandra Lammers in Kooperation mit MilchNRW)
Sporthelfer/Klasse 8, 9 (Heike Brömmel)

  • Sicherheit

Verkehrserziehung „Der tote Winkel“/Klasse 5 (Diethard Wiengarn in Kooperation mit dem Kreis Borken/Polizei Vreden)
Schülerlotsen/Klasse 8, 9 (Diethard Wiengarn)
Fahrsicherheitstraining/Q2 (Sandra Lammers in Kooperation mit dem Kreis Borken)
Crash Kids NRW/Oberstufe (Diethard Wiengarn in Kooperation mit dem Land NRW)
Schutzengelprogramm/Oberstufe

  • Internetsicherheit

Medienscouts/EF (Andreas Rehfeld und Sarah Thröner)

Die Welt vieler Kinder und Jugendlicher wird bewegungsärmer, auch in der ländlich geprägten Region. Bewegung und Lernen gehören aber untrennbar zusammen und sind grundlegend für ein gesundes Heranwachsen junger Menschen.

  • Bewegung fördert umfassend die motorische und gesundheitliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
  • Bewegung verbindet Leben und Lernen in der Schule.
  • Bewegung stärkt die Freude am gemeinsamen Lernen und am zweckfreien Spiel.
  • Lernen in und mit Bewegung verbessert in unseren Augen die Integration jedes Einzelnen.
  • Kinder, die sich bewegen, sind kreativer, konzentrieren sich besser und zeigen Lebensfreude.
  • Ihre Fantasie wächst!

Das GGV als bewegungsorientierte Schule meint:

Räume und Möglichkeiten zu schaffen, in denen Kinder und Jugendliche

  • sich selbst erleben und erproben,
  • Freude am Bewegen erfahren,
  • bewegt sind und ihre Grenzen respektieren,
  • bewegt denken, aktiv und handelnd lernen,
  • sich aufeinander zu bewegen
  • Orte der Ruhe als wichtiges Element in einer Bewegungskultur finden.

Bewegungsangebote am GGV

„Wer über einen solchen Sportsgeist verfügt, wird auch in anderen Schulfächern und im späteren Berufsleben besser zurechtkommen“,

versichert die Aktion Sportabzeichen in der Schule, die regelmäßig das GGV zu den erfolgreichsten Sportabzeichensammlern im Kreis zählt.

Weit über das Leitfach SPORT hinaus haben wir am GGV ein breites Angebot an Bewegungs-/Entspannungsmöglichkeiten:

  • Sportfest der Jg.5-9
  • Sportabzeichen Jg.5-Q2
  • Sporthelferausbildung/-einsatz
  • Kletterfahrt der EF
  • Wassersportfahrt der EF
  • Klassenfahrten aktiv gestaltet
  • Milchparcours
  • Kooperationen mit Sportvereinen
  • Schulsportturniere
  • Sportkooperationen mit anderen Schulen
  • Schulsportmannschaften (u.a. Handball, Fußball)
  • Pausenhalle mit Ruhemöglichkeiten
  • Snoozleraum
  • Schülerbibliothek
  • Lehrer-/Schülerfortbildungen

Lernen in und mit Bewegung in der Erprobungsstufe (Jahrgänge 5 und 6)

  • Abenteuerjungen
  • Bewegte Pausen
  • Spiel-/Sportgeräteausleihe
  • Milch-Cup
  • Lazy-Cup
  • Life-Kinetik
  • Schach-AG
  • Schwimmunterricht
  • Ich-kann-was (z.B. Theater)
  • Aktiver Schulhof
  • Bewegungsbezogene Lernformen im Fachunterricht

 

 

„Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss. […] Der Mensch kann nur Mensch werden durch Erziehung. Er ist nichts, als was Erziehung aus ihm macht […]. Die Erziehung ist eine Kunst, deren Ausübung durch viele Generationen vervollkommnet werden muss […]. Wenn man das aber reiflich überdenkt, so findet man, dass dieses sehr schwer sei. Daher ist die Erziehung das größte Problem und das schwerste, was dem Menschen kann aufgegeben werden.“

(Kant in seinen Vorlesungen über Pädagogik, 1776-1787)


Damit postuliert Kant die Erziehung als Alleinstellungsmerkmal des Menschen, klärt aber nicht, was es damit auf sich hat. Tatsächlich gibt es bis heute keine allgemeingültige wissenschaftlich anerkannte Definition von (guter) Erziehung.

Die Auseinandersetzung mit dieser Frage wird deshalb zu Beginn des Pädagogikunterrichts innerhalb der Einführungsphase ins Zentrum gerückt, bevor im zweiten Halbjahr ein Verständnis von nachhaltigem Lernen erarbeitet wird. Es folgen in der Qualifikationsphase, auf den Vorgaben des Zentralabiturs basierend, eine Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Sozialisation des Menschen sowie die Erarbeitung von Normen und Zielen der Erziehung.

Das Fach Erziehungswissenschaften ist interdisziplinär angelegt, es vereint Inhalte und Methoden insbesondere aus den Bereichen Psychologie, Biologie sowie Geschichte und setzt bei den Schülerinnen und Schülern eine hohe Lese- und Arbeitsbereitschaft voraus, um sich kritisch mit den zahlreichen Modellen und Theorien auseinandersetzen zu können. Durch die kontinuierliche Beschreibung, Analyse und kritische Reflexion von Erziehungsprozessen gewinnen die Schülerinnen und Schüler ein vertiefendes Allgemeinwissen, die Fähigkeit zum Perspektivwechsel sowie eine reflektierte Beurteilungs- und Handlungskompetenz; Fähigkeiten also, die ihnen in ihrem weiteren Leben von großem Nutzen sein können.