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Europaschule

Studium und Berufsausbildung in der globalisierten Welt, moderne Medien und grenzübergreifende Zusammenarbeit erfordern heute in besonderem Maße, sich auf die sprachliche und kulturelle Vielfalt Europas und seiner Menschen einzustellen und den Blick in die Welt zu richten. Als grenznahe Europaschule im westlichen Münsterland bereitet das Georgianum seine Schülerinnen und Schüler gemäß dem Leitgedanken „Europäisch Denken – Interkulturell Lernen“ umfassend auf das Leben und Arbeiten im zusammenwachsenden Europa vor.

Seit dem 26. November 2010 ist das Gymnasium Georgianum offiziell Europa-Schule. Damit wurde das schon viele Jahre währende Engagement, die europäische Vielfalt in das Schulleben zu integrieren, belohnt. Das Georgianum ist damit eine von landesweit 180 „ausgezeichneten“ Schulen, die sich verstärkt mit europäischen Inhalten auseinandersetzt und europäische Begegnungen auf vielfältige Art und Weise ermöglicht. Dies geschieht nicht nur in den sprachlichen Fächern, auch in allen anderen Fächern, im Schulalltag, im Rahmen von Auslandsaufenthalten, Europatagen und Vorträgen wird das Bewusstsein für europäische Fragen geschärft.

Auf den folgenden Seiten können Sie sich über alle Aspekte informieren, die unsere Schule als Europaschule auszeichnet…

Bilingualer (dt.-engl.) Bildungsgang    Zertifikate und Wettbewerbe    Austausch & Begegnung    Europa-Portfolio    Europawochen    Curricula    Anprechpartner

 

Neuigkeiten aus der Europaschule:

Die letzte Zeche Prosper-Haniel in Bottrop schließt Ende des Jahres und damit endet der Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet für immer. Wie die Kohle abgebaut wird, das konnten am gestrigen Dienstag 46 SchülerInnen der Q2-Erdkundekurse im Trainingslehrbergwerk Recklinghausen auf anschauliche Art und Weise erleben.

Bereits um 7.45 Uhr fuhren wir am Gymnasium los und bekamen auf der Bottroper Halde eine Übersicht über das Ruhrgebiet, auch wenn durch den noch vorhandenen Nebel die Sicht ziemlich eingeschränkt war. Danach bestiegen wir das Tetraeder, was für den/die eine/n oder andere/n aufgrund der Höhe nicht ohne Überwindung geschah. Nachmittags machten wir uns zunächst ein Bild von einem Stadtteil, der durch einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund gekennzeichnet ist: Duisburg-Marxloh. Dieser Stadtteil verlor nach der Kohle- und Stahlkrise über 15.ooo Menschen in vierzig Jahren. Zum Abschluss besuchten wir dann das CentrO in Oberhausen, welches als Wahrzeichen für die Umgestaltung altindustrialisierter Räume schlechthin gilt. Mit vielen Eindrücken aus dem Ruhrgebiet traten wir dann um 20 Uhr die Heimreise an.