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Am 17.03. fand erstmals die Fahrt der Siebtklässler im Rahmen ihrer Sprachenwahl statt. Während die Französischschülerinnen und -schüler sich nach Lüttich in Belgien aufmachten, fuhren die Latinisten der siebten Klassen, verstärkt durch einige Acht- und Neuntklässler, bei strahlendem Sonnenschein nach Xanten. Dort wurden sie erst von Profis in antikem Look eingekleidet und lernten Wissenswertes beispielsweise zur Wickeltechnik von Togen, zu den Fußbekleidungen oder zu Frisuren: Die Männer trugen kurz, die Frauen stylten ihr langes Haar oft sehr aufwändig, wobei sie auf die Vorgänger unserer heutigen Lockenstäbe zurückgriffen und mit im Feuer erhitzten Brenneisen ihre Haare in die gewünschte Form brachten - Verbrennungen und abgebrannte Strähnen waren an der Tagesordnung.

Auch ein Besuch des Museums im Archäologischen Park konnte viele Informationen bieten. Wie schwer war die Rüstung eines Legionärs? Wie konnten Gladiatoren mit einem schweren Metallhelm überhaupt kämpfen? Welche Schätze hüteten die Römer in Xanten in ihren Häusern? Nach dem Museum luden fachkundige Führer noch zu einem Gang durch den Archäologischen Park ein und zeigten den interessierten Schülerinnen und Schülern den Kampfplatz, auf dem bei lang andauernden Spielen bis zu 3000 Gladiatoren und 11 000 Tiere ihren Tod bei Schaukämpfen fanden. Neben den blutigen Vergnügungen der Antike stand aber besonders das Baden bei den Römern hoch im Kurs und so konnten die Lateinkurse auch eine einem Original nachempfundene Badeanstalt besichtigen.

 

Aber nicht nur die antiken Foren, sondern auch den aktuellen Marktplatz in der schönen Innenstadt von Xanten erkundeten die 49 Jugendlichen an diesem sehr gelungenen Tag. So kamen alle zu dem Ergebnis: Die erste Fahrt im Rahmen der Sprachenwahl war mehr als gelungen und eine tolle Ergänzung zu den Unterrichtsinhalten; im nächsten Jahr gerne wieder!