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Auch wenn sich bei diesen Temperaturen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 wohl eher einen Besuch im Freibad wünschen, als sich dem nassen Element in seiner wohl schmutzigsten Form zu nähern, traten sie in dieser Woche an, um einen Schwerpunkt auf die Untersuchung und Aufbereitung von Wasser zu legen. Welche Tiere in unterschiedlichsten Größen sich in der näheren Umgebung im Lebensraum „Wasser“ heimisch fühlen, konnten die Mädchen und Jungen im Zwillbrocker Venn herausfinden, als sie sich unter fachkundiger Leitung der Biologischen Station auf den Weg machten, um das Sumpfgebiet zu erkunden.

Doch was, wenn das Wasser nicht mehr als Lebensgrundlage dienen kann, weil es beispielsweise völlig verdreckt und mit Chemikalien versetzt ist? Der Mensch verbraucht täglich ungefähr 125 Liter Wasser. Statistiken besagen, dass jeder von uns ca. 40 Liter Wasser allein für das Duschen verbraucht und ca. 30 Liter Trinkwasser die Toilette herunterspült. Damit dieses Wasser nicht verloren ist, wird es in der Kläranlage aufbereitet und wieder in den Wasserkreislauf eingespeist. An mehreren Tagen in dieser Woche wurde den Schülerinnen und Schülern des GGV erklärt, wie dabei Stoffe voneinander getrennt werden und so das Wasser wieder aufbereitet wird.
Diese Projekte der Naturwissenschaften verbinden nicht nur die Fachbereiche Biologie und Chemie, sondern sie geben darüber hinaus einen wichtigen Einblick in einen elementaren Bereich unseres Lebens. Denn ohne die großartige Arbeit in den Bereichen Umwelt, Naturschutz und Wasseraufbereitung könnten wir an so sonnigen Tagen weder einen Ausflug ins Venn noch ins Freibad genießen.