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„Wer tötet so ein kleines Reh?“, fragte ein Schüler der 5b in der Waldschule und guckte traurig auf das Kitz, das der Mitarbeiter des Hegerings zeigte. Dass das Junge nicht extra sterben musste, damit es die 5b betrachten kann, sondern dass es keine Chance hatte, den Erntemaschinen zu entkommen, lernten die Kinder ebenso, wie die Tatsache, dass Elstern ehrlicher sind als ihr Ruf. Denn dass diese Rabenvögel Glänzendes stehlen, sei nur ein Gerücht.

Für diese interessante Form des Lernens wurde der Unterricht aus dem Klassenzimmer in ein großes Outdoor-Klassenzimmer verlegt. Die Waldschule bot viele ausgestopfte Tiere, die man sonst nur von weitem und meist auch nur in Bewegung sehen kann, zum Anfassen und genauen Betrachten.Zum Schluss der Lernen-vor-Ort-Woche gab es also noch einmal ein Highlight für die fünften Klassen, die in dieser Woche aus ihren neuen Klassengemeinschaften starke Teams bildeten und so einiges über die MitschülerInnen und auch sich selbst lernten.

                                            

Auch für die anderen SchülerInnen des GGV neigt sich eine lernintensive Woche voller Aktivitäten und mit etwas anderen Lernerfahrungen dem Ende zu. Die Sechstklässler kehren aus dem deutschen Norden zurück nach Vreden und die Q2 aus ganz Europa: ob Jever oder die Toskana – überall konnten die Schülerinnen und Schüler das „Lernen vor Ort“ umsetzen, wobei der Spaß aber nicht zu kurz kam. Während die Q1 noch eine weitere Woche Erfahrungen außerhalb der Schule sammelt und im Praktikum in die Berufswelt schnuppert, kehrte die EF schon vorgestern von Sport-Fahrt in Holland zurück.
Doch auch wer in Vreden geblieben war, konnte sich über Unterricht mal anders freuen. Neben wichtigen Tipps dazu, wie man sich selbst organisiert und wie man Lernen lernt, bekam besonders die EF einen Einblick in die Kompetenzen, die sie für das Abitur in zwei Jahren beherrschen muss. Hierbei standen sowohl bei den Kleinen wie auch bei den Großen Deutsch, Mathe und Englisch im Fokus.

                                               
Auch die übrigen Projekte fanden heute ihren Abschluss: Die Jahrgangsstufe Sieben bereitete die Präsentation ihrer Ergebnisse zum Thema „Drogen“ für den Hamaland-Tag vor, die Achtklässler fotografierten sich durch die Schule oder führten punktgenaue Lötarbeiten durch, während die SchülerInnen der Jahrgangsstufe Neun ihre Gedanken zum Leben nach der Schule bündelten und sich eine rosige Zukunft ausmalten.
Allen, die zum Gelingen der Woche beigetragen haben, gebührt ein herzliches Dankeschön! Die vielen Projekte waren abwechslungsreich, haben Spaß gemacht und haben neue Blickwinkel eröffnet.