17.02.2011 16:18

E 330 kann´s – Zitronensäure als Forschungsobjekt

Vredener Gymnasiasten forschten erfolgreich bei "Chemie entdecken"

Die geheimnisvolle E-Nummer steht für Zitronensäure – ein alltäglicher Stoff, der in der Natur vorkommt und in großen Mengen biochemisch aus Zuckerabfällen hergestellt wird. Als zugelassener Lebensmittelzusatzstoff wird er in einer Reihe von Lebensmitteln verwendet. Im Chemie-Wettbewerb der Universität zu Köln galt es, die Eigenschaften und Reaktionen dieser kristallinen Säure zu testen. Dabei wurde z.B. ihre Wirkung auf Rotkohl, Natron, Eierschalen oder Obst geprüft und auch mit Haushaltsessig verglichen. Eine Herausforderung für eigenen Geschmacknerven und Kreativität stellte die Aufgabe dar, selbst eine ideale Superbrause mit Zitronensäure, Natron und weiteren Zutaten zu entwickeln; kein leichtes Vorhaben, wie viele Schüler erstaunt feststellen mussten.

Die Riege der Vredener Gymnasiasten, die an diesem Wettbewerb teilnahmen, umspannte die Klassen 6 bis 9. Julian Brammen aus der Jahrgangsstufe 6 war der jüngste Teilnehmer. Im nächsten Schuljahr wird Julian endlich seinen Forscherinteressen im Chemie-Unterricht nachgehen können. Insgesamt nahmen 92 Schülerinnen und Schüler vom Gymnasium Georgianum Vreden erfolgreich teil. Betreut wurden sie dabei von ihren Chemie-Lehrern Herrn Klein-Resink, Herrn Horbach, Frau Puschmann und Frau Wiggers.

Da einige Arbeiten besonders gute Ergebnisse widerspiegelten, konnten mehrere Urkunden den großen Erfolg von Charlotte Holtmann, Belinda Mohamat, Kirsten Terschluse (alle Kl. 7 c), Theresa Röring und Katharina Heilen (beide 9 c) bescheinigen. Moritz Brasse aus der Klasse 7 c wurde aufgrund seines außerordentlichen Erfolges sogar zur Feierstunde der Universität zu Köln, die im Sommer stattfinden wird, eingeladen.

Der Wettbewerb ist inzwischen in die zweite Runde gestartet. Die aktuelle Aufgabe „Gips mit Grips“ befasst sich, wie der Titel bereits sagt, mit dem Baustoff Gips. Wie rührt man ihn an? Was geschieht genau beim Abbinden? Wo kommt er vor? Wie wird daraus gebrauchsfertiger Gips? Auf diese und weitere Fragen z.B. auch zum Umweltschutz sollen die Schülerinnen und Schüler durch Experimente und Recherche Antworten finden. Mit gespannter Neugier sind die ersten Gruppen bereits an ihre Untersuchungen gegangen. „Grips mit Gips“ – eine neue Herausforderung!