Neue Freunde in Åland gefunden
Vor zwei Wochen war es soweit. Es ging zunächst nach Stockholm, wo die Georgianer unter Leitung von Studienreferendarin Marlen Puschmann und Oberstudienrat Wolfgang Pfahler die erste Nacht in einer Jugendherberge verbrachten, um Stockholm ausgiebig zu erkunden. Sie besichtigten das Vasamuseum und die Gammlastan/Altstadt, die mit ihrer Schönheit begeisterte. Anschließend ging es mit Bus und Fähre nach Åland, wo sie von den Gastfamilien abends voller Freude und herzlich aufgenommen wurden. Die Gastgeber brachten der Gruppe die überwiegend schwedische Kultur und Tradition der Inselgruppe nahe, die innerhalb Finnland autonomen Status mit diversen Sonderrechten genießt und unter anderem . eine eigene Fahne, Hymne, Briefmarken, KFZ-Schilder hat.
Durch den Schärengarten
Im Rahmen des Programms nahmen die Gymnasiasten am Unterricht teil, besuchten den als Schiffsmuseum dienenden Viermaster Pommern und das Regionalparlament. Zudem wurde Åland mit dem Bus genauer erkundet und die russische Vergangenheit der Insel in den Ruinen der Festung Bomarsund deutlich. Bootsfahrten führten durch den Schärengarten nach Kökar und Källskär, einer kleinen romantischen Insel, um dort eine Wanderung über roten Granitfelsen zu einem Künstlerrefugium zu machen. Wie in Finnland üblich, ging es auch in die mit dem Mariehamner Schwimmbad verbundene Sauna und dann in die eiskalte Ostsee. Alle waren von den wunderschönen Landschaften und der Freundlichkeit der Gastgeber überwältigt, und beim Abschied von den neu gewonnen Freunden war jedem klar, dass es sich hier um einen besonderen Austausch handelte, der hoffentlich ausgebaut werden kann.





