Theater der Soroptimisten „Ja heißt ja und …“ –

Seit #metoo reden wir anders über Machtmissbrauch und sexualisierte Gewalt. Aber das Reden fällt immer noch schwer. Weil gesellschaftliche Gewohnheit, schamvolle Sprachlosigkeit und allgemeines Nicht-Glauben-Können immer wieder den Blick versperren.
Friedenspreisträgerin und Publizistin Carolin Emcke spürt mit dem für die Schaubühne Berlin entstandenen Text JA HEISST JA UND … ihrem eigenen Erleben nach:
Als Frau und Mann, als Cowboy und Cowgirl, als queer und straight, als Täter und Opfer, als Liebende und Geliebte nahmen Michaela Lenhart und Cyril Hilfiker die Gedanken Carolin Emckes auf und gaben ihnen lesend, lachend, streitend und singend neue Gestalten auf der Bühne.
Am 01.12.2022 wurde das Theaterstück für die Stufen EF, Q1 und Q2 in der Aula des Gymnasiums im Rahmen der Aktionswochen „Keine Gewalt an Frauen und Kindern“ gezeigt. Möglich gemacht haben dies die Soroptimist International Club Borken/Westfalen in Kooperation mit den Gleichstellungsbeauftragten des Kreis Borken, für Vreden Christine Ameling.
Nach der Vorstellung waren sich alle Beteiligten und Zuschauer einig: Es war eine außergewöhnliche und sehr gelungene Vorstellung. Sie machte nachdenklich, zwischendurch betroffen aber vor allem machte sie Mut und erinnerte jede/n Einzelne/n daran, was er oder sie selber tun kann.