Die Klassen 7 auf Exkursion im Zwillbrocker Venn
09. Juni 2026 – Ein Naturparadies direkt vor der Haustür: Das knapp 200 Hektar große Naturschutzgebiet Zwillbrocker Venn an der deutsch-niederländischen Grenze bei Vreden war das Ziel eines ganz besonderen Schulausflugs. Um dieses einzigartige Ökosystem hautnah zu erleben, schwangen sich die Klassen 7a und 7b auf ihre Fahrräder und machten sich auf den Weg zu einer spannenden Erkundungstour.
Einblicke in eine faszinierende Tier- und Pflanzenwelt
Vor Ort wurden die Schülerinnen und Schüler von den Umweltpädagogen der Biologischen Station Zwillbrock in Empfang genommen. Während der geführten Tour durch das Venn gab es viel zu entdecken. Das absolute Highlight wartete an der versteckten Aussichtskanzel: Von dort aus bot sich den Klassen ein spektakulärer Blick auf die berühmten rosa Flamingos, die hier mitten im Münsterland ihre Heimat gefunden haben.
Forschen mit dem Kescher
Neben der Vogelbeobachtung stand auch eigene Forschungsarbeit auf dem Programm. Ausgerüstet mit Keschern nahmen die Jugendlichen die Gewässer der Heidefläche genauer unter die Lupe. Dabei ging so mancher kleine Teichbewohner ins Netz:
- Libellen- und Insektenlarven
- Molche
- Egel …
Naturschutz praktisch erklärt
Die Biologische Station leistet wichtige Arbeit, um dieses sensible Fleckchen Erde zu bewahren. Den Jugendlichen wurde anschaulich erklärt, welche Maßnahmen dafür nötig sind – von der Entschlammung des Lachmöwensees über den Dammbau bis hin zur gezielten Beweidung der Moor- und Heideflächen. Als Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000 (Vogelschutzgebiet „Moore und Heiden des westlichen Münsterlandes“) hat das Venn einen enormen Stellenwert für den Artenschutz.
Dieser Tag im Zwillbrocker Venn hat gezeigt, wie spannend Biologie außerhalb des Klassenzimmers sein kann. Die Kombination aus sportlicher Fahrradtour, praktischem Forschen und beeindruckenden Naturerlebnissen hat bei allen einen bleibenden Eindruck hinterlassen und das Bewusstsein für den Naturschutz gestärkt.
