Klassenfahrt nach Utrecht:

Streik, Stufen und jede Menge Spaß

Eigentlich begann die Klassenfahrt der 9a, 9b und 9c mit einer schlechten Nachricht: Ausgerechnet am Tag der Anreise sollte der öffentliche Nahverkehr bestreikt werden. Was sonst eher von der Deutschen Bahn bekannt ist, traf diesmal auf die niederländischen Busse und Bahnen zu. Zum Glück erfuhren wir bereits am Vortag davon und konnten kurzfristig einen Reisebus organisieren. So stand dem Start unserer Fahrt nach Utrecht trotz aller Hindernisse nichts mehr im Weg.

Unsere Unterkunft mitten im Herzen Utrechts bot alles, was eine gelungene Klassenfahrt braucht: Mehrbettzimmer mit Hochbetten, viel gute Laune und ein reichhaltiges Frühstück, das nach der für die meisten zu kurzen Nacht besonders willkommen war.

Auch das Programm ließ keine Langeweile aufkommen. Wer die 465 Stufen des Domturms erklomm, wurde mit einem beeindruckenden Ausblick über die Stadt belohnt. Deutlich entspannter ging es bei der Grachtenfahrt zu. Während Utrecht vom Wasser aus entdeckt wurde, blieb genügend Zeit für Gespräche und lustige Anekdoten. Einige Schülerinnen und Schüler durften sogar die Bootshupe betätigen oder zeitweise selbst in die Rolle eines „Skippers“ schlüpfen.

Kreativität war sowohl beim Graffiti-Workshop als auch bei der Fotorallye gefragt. Darüber hinaus blieb ausreichend Zeit, die Stadt auf eigene Faust oder via Biparcours zu erkunden, durch die Geschäfte zu bummeln oder einfach das besondere Flair Utrechts zu genießen.

Für die Rückreise konnten wir uns schließlich auf die niederländische Bahn verlassen. Pünktlich erreichten wir Winterswijk und traten von dort die letzte Etappe nach Hause an.

Am Ende waren sich alle einig: Utrecht ist eine wunderschöne Stadt, die für jeden etwas zu bieten hat. Und vielleicht denkt nun die eine oder der andere „Utrecht, tot snel!“ – Utrecht, bis bald!